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Kauftipps für Hochbeete

Ein Hochbeet ist ein Gartenbeet, das nicht ebenerdig, sondern erhöht angelegt wird. Der Gartenfreund kann im Stehen oder Sitzen - ohne krummen Rücken und Kreuzschmerzen - seine Pflanzen bearbeiten und pflegen. Das Hochbeet ist auch für ältere oder behinderte Menschen, die sich nicht ohne Probleme bücken können, ein Segen.

Hochbeete dienen nicht nur der Bequemlichkeit, sie sind auch dann sinnvoll, wenn die Erde im Garten unfruchtbar ist oder der Untergrund kiesig, felsig, gepflastert oder gefliest ist. Man kann sie auf jeden Boden stellen, allerdings ist ein Beton Boden eher ungeeignet, weil das Sickerwasser nicht abfließen kann.


Die Formen des Hochbeetes

Hochbeete sind rechteckige Kästen mit einem festen Boden. Sie werden möglichst in Nord-Südrichtung aufgebaut. Ist das Beet aus Holz, kann es sinnvoll sein, an der Längsseite Stützen anzubringen, damit ein Ausbauchen vermieden wird.

Experten empfehlen, das Hochbeet nicht zu lang zu gestalten, damit man außen herumlaufen kann. Die Breite sollte 100 bis 120 cm nicht überschreiten, damit die Gartenarbeiten, wie zum Beispiel pflanzen, gießen oder Unkraut jäten, leichter zu bewältigen sind. Praktisch ist es, wenn die Mitte des Beetes mit ausgestreckten Armen zu erreicht werden kann.

Wichtig ist, den Boden des Beetes mit einem engmaschigen und rostfreien Maschendraht, der auch Hasengitter genannt wird, auszulegen, um Nagetiere, wie Wühlmäuse, und andere Kleintiere abzuhalten. Wer wenig Platz hat, nimmt als Hochbeet den Kartoffelturm, in dem Kartoffeln zum Eigenverzehr auf wenig Platz gepflanzt werden können.


Die verschiedenen Materialien für Hochbeete

Beliebt und bewährt sind Hochbeete aus Edelstahl, die jeder Witterung standhalten und circa 500,00 Euro kosten. Der Vorteil gegenüber Holz ist, dass Edelstahl Hochbeete nicht verwittern oder im Laufe der Zeit verrotten.

Wenn Hochbeete aus Holz im Handel angeboten werden, sind sie meistens aus Lärche, die sich als hartes Kantholz bewährt hat. Die Stabilität wird durch druckimprägniertes Holz mit einer Dicke von etwa 5 cm erreicht. Bei druckimprägniertem Holz besteht allerdings die Gefahr, dass die Chemikalien in die Erde auslaugen. Unbehandeltes Holz hingegen hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Außer Kantholzern werden auch Bohlen oder Rundhölzer verarbeitet. Ein Lärchenhochbeet kostet etwa 190,00 Euro.

Andere Materialien kommen auch zum Einsatz wie Naturstein, Stein, Kunststein, Ziegel, Beton, Blech, Plastik oder verzinkter Stahl.
Gute Erfahrungen wurden mit Kokosmatten gemacht. Die verrottungsfesten Kokosmatten werden von innen an ein Gerüst aus Metallgittern angelegt, und die Erde kann nicht auslaufen kann. Ein Hochbeet aus Kokosmatten wird im Fachhandel für etwa 70,00 Euro angeboten.


Zum Hochbeet gehört praktisches Zubehör

Wer sich ein Hochbeet kaufen möchte, sollte auf praktisches Zubehör achten. Der Handel bietet Hochbeete an, die aus verzinktem Stahl bestehen und Wänden aus bruchfestem Kunststoff haben. Sie sind immun gegen Sonnenbestrahlungen, wärmedämmend und sturmfest. Vorteilhaft ist eine wetterfeste Abdeckung, die vor starkem Regen oder Hagel schützt.

Neben dem Mäusegitter, bzw. Hasendraht, haben manche Hochbeete rund herum einen Schneckenschutzwinkel, und der Gartenfreund muss sich nie mehr ärgern, dass seine Pflanzen über Nacht von Schnecken aufgefressen worden sind. Auch das Vogelschutznetz leistet gute Dienste, Vögel und andere Tiere abzuhalten, die Saat zu zerstören. Gitterbögen erleichtern angenehm die Aufzucht von Gurken.

Wer das Hochbeet mitten auf seinen Rasen stellen möchte, sollte darauf achten, dass eine Rasenleiste vorhanden ist, die das Beet vor dem Rasenmäher schützt.

Andere Hochbeet Modelle bestehen aus Hohlkammerplatten mit korrosionsbeständigen Aluprofilen. Vier eingebaute Fenster mit Windsicherung, die man auch aushängen kann, bieten verschiedene Lüftungsmöglichkeiten. Zusammen mit Bausteinen, die die Wärme isolieren, entsteht ein besonders gutes Wachstumsklima.

Die Hohlkammerplatten sind so beschichtet, dass Kondenswasser an den Seiten abläuft und nicht auf die Pflanzen tropft. Zu diesem Hochbeet gehört auch ein witterungsbeständiger Aufsatz. Der Hersteller bietet eine UV-Schutz-Garantie von 10 Jahren an.


Das Hochbeet bepflanzen

Der Herbst ist die günstigste Zeit, um ein Hochbeet anzulegen, weil dann die meisten Gartenabfälle anfallen, die wegen ihrer vielen Nährstoffe gute Erde liefern. Das Hochbeet kann in dieser Zeit als Komposter benutzt werden.

Verrottbares Material, wie Baumschnitt, altes Holz, Heckselgut, Grasschnitt oder Herbstlaub, Blüten oder Fruchtstände von Stauden können zu Kompost verarbeitet werden und unterstützen so das Pflanzenwachstum positiv ohne den Einsatz von teuren Düngemitteln. Die fast verlorenen Nährstoffe der Gartenabfälle werden dem Garten wieder zugeführt. Das Hochbeet kann aber auch mit gekaufter Erde befüllt werden.

Da nicht umgegraben werden muss, wird die Schichtung im Beet nicht gestört, was beim Umgraben im Garten nicht zu vermeiden ist und als Nachteil angesehen wird. Bei der Bepflanzung sieht das Hochbeet schöner aus, wenn hohe Pflanzen in der Mitte stehen und die kleineren den Rand säumen.


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