Bauen & Renovieren | Wohnen & Einrichten | Garten | Dekorieren & Basteln

Garten

» Gartengestaltung
   - Zaun
   - Gartenweg
   - Rasenmähroboter
   - Kunstrasen
   - Gewächshaus
   - Aufstellbecken
   - Teich
   - Brunnen
   - Gartenspringbrunnen
   - Gartenpavillon
   - Kräuterspirale
   - Hochbeete
   - Feuerschale
   - Holzkohlegrill
   - Sonnensegel
   - Sonnenschirme
   - Hollywoodschaukel
   - Strandkörbe
   - Gartenhäuser
   - Gartentisch
   - Gartenbank
   - Outdoor-Sitzmöbel
   - Rasensprenger
» Gartenpflanzen
Home - Garten - Gartengestaltung - Rasenmähroboter

Qualitätskriterien für Mähroboter

Die Auswahl an Rasenmährobotern ist riesig und verwirrend. Welchen Mähroboter brauchen Sie? Welche Qualitätskriterien soll er erfüllen? Das erfahren Sie hier.


Welcher Rasenmähroboter für welchen Garten?

Wie groß ist Ihr Garten? Davon hängt es ab, für welchen Mähroboter Sie sich entscheiden. Es gibt kleine Rasenroboter (für 300 bis 500 qm) und Mähroboter für bis zu 1.700 qm. Rasenmähroboter können Steigungen bis zu 27% bewältigen und kommen mit Gefälle gut zurecht.

Für einen kleinen Garten genügt ein kleiner Rasenroboter, wie der Bosch Indego S+400. Seine Mähleistung ist sehr gut. Allerdings graben sich die Reifen in feuchtem Untergrund schnell ein und reißen den Rasen auf. Der Gardena Smart Sileno City mäht sehr gut und sehr leise. Der Easymow überzeugt durch sehr gute Mähleistung bei günstigem Preis.


Welches Mähwerk für den Rasenroboter?

Kreiselmäher haben eine rotierende Scheibe mit beweglichen Klingen, sie schneiden sehr sauber und gleichmäßig. Für unkomplizierten Rasen in kleinen Gärten sind sie ideal. Für Gärten mit vielen Hindernissen oder enge, verwinkelte Garten ist der Automower von Husqvarna hervorragend geeignet.

Bei einem Balkenmäher sind die Klingen an einem Balken angebracht. Balkenmäher können - dank ihrer größeren Messer - gut auf Flächen eingesetzt werden wie Streuobstwiesen (mit Fallobst und Ästen). Der Stihl RM 422PC mit kräftigem Balkenmähwerk mäht bis zu 1.700 qm und schafft Steigungen bis 40%.


Wie bediene ich den Rasenmähroboter?

Die neueste Generation der Mähroboter steuern und programmieren Sie per App mit dem Handy. Hier können Sie z.B. genaue Mähzeiten einspeichern. Rasenmähroboter von Bosch, wie der Indego S+ 400, suchen sich online den Wetterbericht. Droht Regen, wird das Mähen abgesagt (SmartMowing). Der Bosch Indego M 700 Mähroboter hat eine Auto-Calendar-Funktion und erstellt einen maßgeschneiderten Mähplan für den Rasen. Bei Wuchswetter (Mai, Juni) fährt der Rasenroboter öfter.


Wie läuft der Mähvorgang ab?

Die meisten Rasenroboter setzen auf das Zufallsprinzip. Mähroboter mit der sogenannten LogiCut Funktion (Bosch) kartieren die Rasenfläche und schneiden den Rasen im parallelen Bahnen. Die Technologie berechnet die effizienteste Route und spart Zeit und Energie. Allerdings kann der Mähvorgang Fahrspuren hinterlassen.

Ein Mähgang dauert je nach Akkuleistung, Rasenhöhe und -dichte ca. eine halbe bis maximal eine Stunde. Kann der Rasenroboter unterschiedliche Startpunkte anfahren, können Sie verschiedene Bereiche gezielt mähen. Beherrscht Ihr Mähroboter versetztes Randmähen, werden die Kanten besonders klar und sauber. Rasenmähroboter von Robomow, Worx und AL-KO beispielsweise mähen sehr nahe und exakt am Rand.


Wie orientiert sich der Rasenroboter?

Die meisten Mähroboter benötigen einen Begrenzungsdraht zur Orientierung. Geräte mit einem zusätzlichen Leitungsdraht fahren schneller (auf direktem Weg) in die Ladestation zurück. Einige Rasenmähroboter brauchen keinen Begrenzungsdraht mehr: L60 Deluxe von Ambrogio oder Modelle von Wiper. Sie eignen sich gut für Rasen mit deutlichen Begrenzungen wie kleinen Mauern oder Pflastersteinen.


Der Ladevorgang bei Rasenrobotern

Der Mähgang dauert - abhängig von der Akkuleistung, der Höhe und der Dichte des Rasens - zwischen 30 und 60 Minuten. Dann fährt der Mähroboter zurück zur Ladestation, das Aufladen dauert 60 bis 90 Minuten. Der Ladekontakt zwischen Rasenmähroboter und Station muss stabil sein.


Was passiert bei Regen mit dem Rasenroboter?

Die meisten Rasenmähroboter haben Spritzwasserschutz, dieser reicht für den normalen Regenfall aus. Achten Sie auf die Schutzklasse des Netzteiles und der Ladestation.


Welche Sicherheit bieten die Rasenroboter?

Alle Mähroboter erkennen Hindernisse. Durch Kontakt- oder Ultraschallsensoren (kontaktlose Erkennung) erkennen und umfahren sie Hindernisse. Die Rasenmähroboter sollten einen Hebeschutz besitzen: Beim Anheben müssen die Messer augenblicklich stoppen. Bei teuren Rasenrobotern empfiehlt sich ein Diebstahlschutz. Wird der Mähroboter angehoben, muss er danach mit einem Pin entsperrt werden.


Kinder und Mähroboter nie zusammen unbeaufsichtigt lassen

Keines der Geräte (Stiftung Warentest) bietet wirklich zuverlässigen Schutz, wenn Kinder unter den Mähroboter greifen. Viele Rasenmähroboter erkennen nicht absolut verlässlich einen stehenden oder liegenden Kleinkinderfuß.


Kosten für einen Rasenmähroboter

Mähroboter beginnen an die 400 Euro, gute Modelle bei 600 Euro. Rasenroboter für 2.000 Euro lohnen sich, wenn Sie einen großen Garten haben und viele Features wollen.


Weitere Artikel



Anzeigen