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Welcher Rasensprenger ist der richtige für meinen Garten?

In trockenen Sommern leidet der Rasen sichtbar. Kein Wunder: Bis zu vier Litern Wasser pro Quadratmeter verdunstet an einem warmen Sommertag. Und ein durstiger Rasen sieht nicht nur unschön aus. Er ist anfälliger gegen jegliche Art von Erkrankungen und Schädlingen. Es ist also durchaus eine gute Idee, ihm Wasser zu geben. Aber wie?

Ihn mit der Gießkanne zu gießen ist in den meisten Fällen utopisch, und auch das Sprengen mit einem Wasserschlauch kann schnell einen zumutbaren zeitlichen Rahmen überschreiten. Gut hat es, wer einen Rasensprenger besitzt.


Was ist ein Rasensprenger?

Unter einem Rasensprenger versteht man eine Sprinkleranlage, die mit Hilfe des Wasserdrucks Wasser in Tröpfchen durch die Luft auf die zu bewässernde Fläche verteilt. Rasensprenger werden nicht nur im Hausgarten, sondern auch im professionellen Obstbau oder auch auf Sportplätzen verwendet, um eine vollautomatische Bewässerung zu gewährleisten. Es gibt diverse Typen von Rasensprengern.


Sprühregner - die simple Lösung

Die einfachste Form des Rasensprengers ist der Sprühregner. Er besteht einfach aus einer Düse, die aus einem Wasserschlauch gespeist wird und im Erdboden verankert ist. Damit wird im Idealfall ein ungefähr kreisförmiger Bereich besprengt. Allerdings wirkt die Bewässerung nicht sehr gleichmäßig. Zudem geht eine Menge Wasser durch Verdunstung verloren.


Viereck-Rasensprenger - einfach und preiswert

Ein Viereck-Rasensprenger verfügt über ein längliches Kopfteil mit mehreren Düsen, das durch den Wasserdruck bewegt wird. Dadurch wird eine grob rechteckige Fläche abgedeckt. Meistens kann der Schwenkungsgrad manuell eingestellt werden.

Viereck-Rasensprenger sind oft preiswert, es können auch gut mehrere verwendet werden. Allerdings geht der Strahl teilweise recht hoch, daher sind sie nicht gut unter Bäumen einsetzbar und auch recht windanfällig.


Kreisregner bzw. Sektorenregner

Ein Kreisregner oder auch Sektorenregner ist ein Rasensprenger, der ganze Kreise oder Kreissegmente strahlenförmig beregnet, indem er sich um eine zentrale Achse bewegt. Ein Kreisregner kann auch gut die Beregnung unter Bäumen übernehmen. Zu den Kreisregnern zählen die Impulsregner und die Getrieberegner.


Impulsregner - die mit der großen Reichweite

Bei den Impulsregnern, Schlaghebelregnern oder auch Schwinghebelregnern wird das Wasser einer einzelnen Düse durch einen Strahlbrecher zerteilt. Diese Regner sind relativ leicht zu bedienen und haben eine große Reichweite. Zudem sind sie relativ tolerant Wasserverschmutzungen gegenüber, sie können also ohne größere Probleme mit Zisternenwasser gespeist werden.

Ein weiterer Vorteil: Sie müssen nicht fest installiert werden. Allerdings müssen Impulsregner wegen des Rückstoßes am Boden fixiert werden, meistens geschieht dies durch einen Erdspieß oder ein Stativ. Zudem sind Impulsregner oft recht laut.


Getrieberegner - präzise und unauffällig

Getrieberegner sind meistens Versenkregner oder Pop-Ups. Darunter versteht man Regneranlagen, die sich mehr oder minder vollständig unter der Erde befinden, deren Kopf nur bei Betrieb hochgefahren wird. Sie müssen also fest installiert sein. Wenn Wasserdruck entsteht, fährt das Getriebe hoch und beginnt zu rotieren.

Getrieberegner arbeiten relativ präzise, sie sind auch nicht so laut. Außerdem sind sie vom optischen Bild her unauffällig. Allerdings ist ihre Installation aufwändig und sie müssen regelmäßig gewartet werden.


Vielflächenregner - die smarte Lösung

Vielflächenregner sind technisch nichts anderes als smarte Kreisregner. Es gibt sie als Versenkregner oder als oberflächlich aufzubauende und durch einen Wasserschlauch gespeiste Exemplare.

Im Gegensatz zu einem einfachen Kreisregner ist ein Vielflächenregner programmierbar und ändert die Weite seines Strahls abhängig von der Programmierung. Somit kann ein Vielflächenregner auch unregelmäßig geformte Grundstücke gleichmäßig bewässern, ohne dabei Wasser zu vergeuden.

Er spart die Stellen, die kein Wasser bekommen sollen, eben aus. Allerdings funktioniert dies nur, wenn der Regner immer in genau derselben Position an genau derselben Stelle aufgebaut wird. Zudem verträgt der Vielflächenregner beziehungsweise seine Programmierung keinen schwankenden Wasserdruck. Ist der Wasserdruck plötzlich niedriger als bei der Programmierung, wird ein kleineres Feld bewässert und umgekehrt.

Zum Vielflächenregner gibt es, je nach Hersteller, interessante Zusatzoptionen wie Zeitschaltuhren oder Feuchtigkeitsmesser, die je nach Zustand des Rasens eigenständig entscheiden, ob bewässert werden soll oder nicht.


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