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Klettergerüst

Kauftipps für den Kletterturm

Mit Beginn der Gartensaison steht bei den Kleinen auch das Spiel im Freien und damit verbundene Outdoorspielzeug wieder ganz hoch im Kurs. Schließlich geht nichts über einen spannenden Tag als wahlweise Prinzessin, Pirat oder Indianer, bei dem man Höhlen erkundet oder sich aus einem verwunschenen Turm befreien lässt. Nirgendwo lässt es sich so gut und so sicher toben wie im elterlichen Garten, wo ein Tag im Freien im Nu vorbeigeht.

Ein Kletterturm im Garten kann in der kindlichen Phantasie mal Raumschiff, mal Schloss, mal Ausguck eines Ozeandampfers sein. Zudem bietet er den Kids einen Rückzugsort von der Welt der Erwachsenen – dieser Platz gehört nur ihnen ganz allein. Nicht zuletzt fördert ein Spiel- und Kletterturm die kindliche Beweglichkeit und Koordination.


Klettergerüst Module - beliebig erweiterbare Bausätze

Spiel- und Klettertürme, von manchen Herstellern auch als „Spielhäuser“ bezeichnet, sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, zum Beispiel mit und ohne Rutsche. Die meisten von ihnen verfügen jedoch über eine Art „Baumhaus“, einen kleinen überdachten Raum.

Extras können etwa in angeschlossenen Kletter- oder Sprossenwänden bzw. Kletternetzen, Anbaureck, Knotenseil, Sandkasten mit Sandkastendeckel oder Schaukelvorrichtungen bestehen, aber vor allem Details wie angebaute Fernrohre, Lenkräder oder Fahnenmasten beflügeln die kindliche Phantasie.

Die meisten Hersteller bieten beliebig erweiterbare Bausätze, sogenannte Systemkomponenten oder Module, aus Kanthölzern, also Ständerpfosten und Schaukelbalken, an. Dies heißt, dass beispielsweise das Basismodell – ein überdachter Turm aus Kantholz mit Leiteraufstieg – zu jedem Jubiläum oder Feiertag mit einem neuen Extra aufgestockt werden kann – ebenso lässt sich ein zweiter Turm anbauen oder eine zweite Schaukel anbringen, wenn sich beispielsweise Nachwuchs ankündigt.

Zwei Türme lassen sich durch eine Kletterwand oder eine kleine (Hänge-)Brücke zu einem harmonischen Ganzen miteinander verbinden. Es empfiehlt sich, mit einem Basismodell zu starten und dieses dann je nach Vorlieben des Kindes oder mit dessen zunehmenden Alter anzupassen.


Klettergerüste aus Holz selbst montieren

Spieltürme aus Massivholz – Umweltbewusste setzen hier auf in Deutschland verarbeitete Nadelhölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft – sollten Kinder von drei bis vierzehn Jahren tragen können. Für Sicherheit sorgen nicht nur extrem stabile Bodenanker, sondern auch Haltegriffe und Fallschutzmatten.

Dennoch sollte die Benutzung immer unter der unmittelbaren Aufsicht eines Erwachsenen stattfinden. Handelsübliche Spiel- und Klettertürme sind nur für die Verwendung im privaten Bereich zugelassen, das heißt, nicht für öffentliche Spielplätze, Freizeiteinrichtungen oder ähnliches bestimmt. Diese müssen von sachkundigen Personen aufgebaut werden.

Ein Klettergerüst für den heimischen Garten hingegen ist zur Selbstmontage bestimmt. Wer sich nicht sicher ist, wie der aufgebaute Kletterturm wirkt, sollte auf einen Hersteller setzen, der verschiedene Mustertürme zur Besichtigung ausstellt. Hier kann das Klettergerüst auf Herz und Nieren geprüft werden.

Aber auch die Hersteller, die keinen Musterturm anbieten, legen ihren Modellen eine ausführliche Montageanleitung bei, die es exakt einzuhalten gilt. Vorher aber sollte sichergestellt werden, dass der Untergrund exakt waagerecht und fest sein muss, jedoch nicht hart – etwa aus Beton etc. – sein darf, da seine „Fallfreundlichkeit“ gewährleistet werden muss.

Optional können Fallflächen wie Fallschutzmatten verlegt werden, um eventuellen Stürzen ihre Schwere zu nehmen. Auch Rindenmulch, feiner Sand oder Rasen fangen Stürze ab. Bei einer Podesthöhe des Kletterturms von anderthalb Metern muss feiner Sand in einer Dicke von mindestens vierzig Zentimetern als Untergrund aufgeschüttet werden. Die windsichere Verankerung in den Untergrund erfolgt nach Herstelleranweisung.

Spiel- und Klettergerüste sind TÜV- und GS-geprüft (beim Kauf auf die entsprechenden Siegel achten), sollten jedoch einmal im Jahr zum Saisonauftakt gewartet werden: Sind noch alle Schrauben, Muttern und andere Befestigungsteile fest angezogen? Sind die Schraubverbindungen der Grundkonstruktion noch stabil? Funktioniert die Schaukel reibungslos? Wurde Verschleiß entdeckt, sind diese Teile unverzüglich auszutauschen.

Hilfreich für handwerklich weniger versierte Privatpersonen sind Modelle, bei denen bereits alle Hölzer, Bretter und Pfosten vorgebohrt sind sowie einzelne Komponenten wie Leitern, Dach oder Podest vormontiert sind.

Die Überdachung des Turms sollte auch einem Sommerregen standhalten, weshalb es günstig ist, wenn sie nicht aus Holz, sondern aus wasserdichten Planen gefertigt ist. Auch bei der Rutsche hat es sich bewährt, Kunststoff den Vorzug zu geben.

Die übrigen Komponenten bestehen aus Holz. Es empfiehlt sich, den Hölzern gegen Rissbildung und Vergrauen im Vorfeld mit Holzpflegelasur einen Schutzanstrich zu geben. Lacke hingegen eignen sich nicht, da sie das Klettergerüst rutschig werden lassen. Risse, die insbesondere bei Rundhölzern durch Sonneneinstrahlung entstehen, beeinträchtigen die Sicherheit und Stabilität des Kletterturms hingegen nicht. Sie schließen sich in Abhängigkeit von der Witterung wieder von selbst.

Von Herstellerseite aus sollte das Holz bereits glatt gehobelt und an den Kanten zusätzlich abgerundet sein. Ein weiterer Vorteil ist das Vorhandensein einer Kesseldruckimprägnierung nach DIN, dann entfällt die zusätzliche Behandlung des Holzes.


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