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Mobile Elektroheizkörper

Jeder, der eine Gartenlaube, eine Datsche oder einen Wintergarten besitzt, kennt die Vorteile von mobilen elektrischen Heizkörpern. Schließlich sorgen sie auch dort für behagliche Wärme, wo es keine moderne Fernheizung gibt.

Mobile elektrische Heizkörper sind auch als (Öl-)Radiatoren oder Rippenradiatoren bekannt. Neben Öl werden in Elektroradiatoren auch andere Wärmespeichermedien wie Wasser oder Gas eingesetzt. Aufgeheizt wird die Flüssigfüllung jeweils durch ein Heizdrahtsystem. Im Gegensatz dazu gibt es Elektroheizkörper, die mittels eines Gebläses die Umluft an sogenannten Heizwendeln vorbeiführen. Diese bezeichnet man als Heizlüfter.

Für die Übergangszeit, in der noch nicht bzw. nicht mehr geheizt wird, kann ein mobiler elektrischer Heizkörper aber auch am Hauptwohnsitz gute Dienste leisten. Auch in Notfällen, beispielsweise beim Ausfall der Zentralheizung am Wochenende, ist man mit einem mobilen Gerät gut beraten. Im Gegensatz zu einer fest installierten Elektroheizung lässt sich ein kleiner, mobiler Elektroheizkörper auf Rädern, wie der Radiator sie hat, in jede beliebige Steckdose einstöpseln und liefert Wärme direkt dort, wo sie benötigt wird.

Durch die charakteristische gerippte Bauform, die für eine große Oberfläche sorgt, wird eine effektive Wärmeabgabe gewährleistet. Ein weiterer Vorteil des mobilen Ölradiators gegenüber der Elektroheizung liegt darin, dass er die Wärme länger speichert und somit weniger Energie benötigt.

Natürlich muss man sich im Klaren darüber sein, dass elektrische Heizkörper, ob fix oder mobil, große Mengen an Strom benötigen. Sie sind nicht zum Dauerbetrieb gedacht, sondern zur Überbrückung von witterungsbedingten Engpässen.

Wer einen mobilen Elektroheizkörper (bsp. im Bad) betreibt, sollte auf geschlossene Fenster und Türen achten, um keine wertvolle Wärme zu vergeuden. Vor Inbetriebnahme einmal stoßlüften – denn frische Luft wärmt sich schneller auf als verbrauchte -, dann aber die Fenster nicht in Kippstellung belassen. Auch sollte nur jeweils der Raum geheizt werden, in dem man sich aufhält.

Das oberste Kriterium beim Kauf eines mobilen Elektroheizkörpers sollte also der Stromverbrauch sein – denn auch wenn er generell recht hoch angesiedelt ist, fällt der Verbrauch der einzelnen Geräte sehr unterschiedlich aus.


Ölradiator

Ein Ölradiator beispielsweise benötigt Strom, um das in seinen Heizstangen vorhandene Öl aufzuheizen. Seine Leistung ist von der eingestellten Temperatur abhängig. Üblicherweise regulieren die Radiatoren mittels Thermostat ihre Leistung nach dem Einstecken in eine 230 V-Steckdose stufenweise mit 600, 900, 1100, 1500 und 2000 Watt.

Ein Ölradiator mit 2000 Watt kann lt. Hersteller Angaben Räume von fünfzig Quadratmetern und mehr beheizen. Die Faustregel lautet hier: Fünfzig Watt beheizen einen Kubikmeter. Je feiner die Skala ist, auf der man die gewünschte Temperatur einstellen kann, desto besser ist auch der Stromverbrauch zu dosieren.

Das ausgelobte Stichwort beim Kauf lautet „energiebewusste Feinregulierung“. Neben dem Thermostat-Regler sollte der Ölradiator mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet sein. Auch eine Frostschutzautomatik kann gute Dienste leisten: Sie verhindert das Unterschreiten einer bestimmten Raumtemperatur. Droht Frost, schaltet sich der Radiator dank dieses Zubehör automatisch ein.

Empfehlenswert ist auch eine automatische Temperaturregelung. Hier wird die gewünschte Raumtemperatur manuell festgelegt, und der Ölradiator hält diese konstant, ohne dass der Mensch ihn ständig herauf- oder herunterschalten muss.


Heizlüfter

Etwas verbrauchsärmer als ein Ölradiator ist ein elektrischer Heizlüfter. Zum einen benötigt er keine Aufwärmzeit, zum anderen ist er – bei einer Leistung von ebenfalls bis zu 2000 Watt – um etwa drei Viertel preis-werter in der Anschaffung.

Heizlüfter erwärmen die Raumluft relativ schnell dank ihres eingebauten Ventilators. Dies ist jedoch auch ihr großer Nachteil, denn der Ventilator gibt unangenehme Geräusche von sich und verursacht zudem spürbare Luftbewegungen. Sie eignen sich eher für die kurzfristige Nutzung, beispielsweise in Hobbyräumen.

Ein Heizungsausfall am Wochenende sollte eher mit dem Ölradiator kompensiert werden. Dieser erwärmt die Raumluft zwar langsamer, hält diese bei richtiger Einstellung allerdings konstant warm. Ein mobiler Radiator arbeitet geräuschlos und verursacht keine spürbare Luftbewegung, sodass das Klima in einem von einem mittels Radiator beheizten Raum vergleichbar ist mit dem eines zentral beheizten Raumes.

Auch ist das Heizen mit einem mobilen elektrischen Heizkörper vom Typus des Radiators geruchsfrei. Radiatoren sind frost- und feuerfest sowie explosionssicher. Neben den fahrbaren Lenkrollen, die nach Möglichkeit feststellbar sein sollten, ist eine integrierte Kabelaufwicklung nützlich, damit sich das nicht benötigte Kabel nicht als Stolperfalle erweist.

Ein Heizstrahler ist hier keine wirkliche Alternative, denn er erwärmt nicht die Umgebungsluft, sondern mittels Infrarot die Oberfläche der ihn umgebenden Objekte. Da sich Infrarotstrahlen gut streuen und bündeln lassen, werden Heizstrahler vor allem im Freien, auf Balkonen und Terrassen, genutzt.

Wer nur einen kleinen, aber stark frostgefährdeten Bereich wie beispielsweise die Gästetoilette beheizen will, kann zu kompakteren Elektroheizkörpern greifen. Diese beheizen Räume mit bis zu fünfzehn Quadratmetern Größe und sind ebenfalls steckerfertig im Handel erhältlich.


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