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Garagentor

Kauftipps für Garagentore

In amerikanischen Filmen sieht es immer so lässig aus: Der Protagonist steuert durch eine Vorortsiedlung, drückt noch im Wagen auf einen Knopf – und wie von Zauberhand öffnet sich sein Garagentor - die Technik macht es möglich.

Doch sollte, wer sich für ein fernbedienbares Garagen Tor mit Elektro-Antrieb entscheidet, beim Kauf einige Punkte beachten. Doch auch ein klassisches Garagentor sollte bestimmte Qualitätsmerkmale aufweisen.


Sektionaltor

Moderne Garagentore, die auch in der Basic-Variante zumeist als platzsparende Sektionaltore daherkommen, bestehen oftmals aus mit Polyurethan-Schaumkern isoliertem Stahl-Blech, auf welches Kassetten, Sicke oder Paneelen in Holzoptik angebracht sind.

Auch eine Styropor-Isolierung ist beim Sektionaltor möglich, während manche Produkte auf eine Isolierung verzichten. PU-Schaum sorgt für ideale Dämmeigenschaften und reduziert damit den Energieverbrauch in der geschlossenen Garage. Da diese Sektionaltore mit Grundausstattung manuell geöffnet und geschlossen werden müssen, sollte nicht nur auf eine gewisse Leichtgängigkeit bei Standardhebung mit einer horizontalen geachtet werden, sondern auch auf einen Fingerklemmschutz nach DIN EN 12604.

Dieser verhindert bei diesem sogenannten Sektionaltor ein schmerzhaftes Eingreifen in die Sektion. Bei niedrigem Sturz mit doppelt horizontaler Laufschiene und vorder- bzw. hinterseiter Torsionsfederwellen mit Federbruchsicherung garantiert die Normung nach DIN EN 12604 Qualität – ebenso wie das CE-Prüfzeichen. Generell sollten Tore und Tor-Antriebe zusätzlich nach dem Qualitätsmanagementsystem der DIN ISO 9001 hergestellt sein (Hörmann, Novoferm).

Sektionaltore lassen sich an die Maße der individuellen Garage anpassen. Schließlich bestehen sie aus Sektionen genannten Einzelelementen, die mittels Scharnieren miteinander verbunden sind. Da die Elemente beim Öffnen des Tores einfach und bequem unter die Decke geschoben werden, benötigt ein Sektionaltor keinen zusätzlichen Schwenkraum wie etwa ein Schwingtor. Sektionaltore eigenen sich für jede Form der Öffnung und jede Fahrzeughöhe.


Schiebetor

Neben dem auf Schienen laufenden Sektionaltor für die Fertiggarage sind aber auch Schiebetore, Rolltore oder Schwingtore erhältlich. Schiebetore werden geöffnet, indem sie zur Seite weggeschoben werden. Im Gegensatz zum Sektionaltor kommen hier keine Federn oder Scharniere zum Einsatz, was die preis-werten Schiebetore praktisch wartungsfrei macht.

Diese Tore sind in stabilen Holz- oder Aluminiumausführungen erhältlich inkl Zubehör (Hörmann, Novoferm) und werden mit kugelgelagerten Rollen geführt, die im Idealfall gummibereift sind. Schiebetore sind platzsparend und lassen eine uneingeschränkte Nutzung der Seitenwand der Garage zu. Sie können entweder manuell bedient werden – oder man greift zum komfortablen automatischen Torantrieb mit Funksteuerung.


Rolltore

Rolltore werden vielfach aus rollgeformten Aluminium gefertigt. Auf besonderen Wunsch – das heißt, gegen Aufpreis – können hier auch Lichtlamellen bzw. Lamellen mit Lüftungsschlitzen verarbeitet werden. Eine Rolltor-Steuerung mit Sender ermöglicht die Fernbedienung des Rolltors und sollte einen 230-Volt-Motor besitzen. Im Falle eines Stromausfalls sollte sich das Rolltor jedoch auch per Handkurbel betätigen lassen.

Eine Abrollsicherung bietet Schutz für den Fall eines mechanischen Ausfalls und hindert den Rolltorpanzer vor dem Herabfallen. Zusätzlich lohnt sich die Investition in eine sogenannte Unterschienenabschaltung, die dafür sorgt, dass der Rollpanzer nicht auf einem Hindernis, beispielsweise dem unter dem Rolltor befindlichen Autodach, aufläuft.


Schwingtor Systeme

Sehr komfortabel sind automatische Schwingtor Systeme (Angebot von Hörmann, Novoferm). Schwingtore finden Sie sowohl in der soliden Stahl- als auch der edlen Massivholzvariante im Handel. Beide Garagentore sollten über eine wetter- bzw. korrosionsfeste Beschichtung verfügen, ansonsten sind der Optik (RAL Farben) zumeist keine Grenzen gesetzt.

Ob sich das Garagentor harmonisch in die Architektur des Hauses einfügt oder einen bewussten Kontrast (RAL Farben) setzt, liegt allein am Geschmack des Garagen-Besitzers. Eines der Qualitätsmerkmale der Schwingtore ist der geräuscharme Betrieb, der durch leichtgängige Laufrollen sowie Kunststoff-Schleifleisten in stabiler Blockzarge gewährleistet wird.

Neben dem fast lautlosen Tor-Lauf sollte das Schwingtor auch leicht zu bedienen sein. Dafür sorgen die speziell konstruierten Hebelarmlager, die das mühelose Öffnen und Schließen sowohl von Hand als auch mittels Elektro-Antrieb garantieren.

Bei allem Bedienkomfort sollten jedoch an der Sicherheit der Garagentore keine Abstriche gemacht werden: Oben wie unten fest verankerte Mehrfach-Zugfederpakete sorgen dafür, dass die Feder selbst im Falle des Federbruches nicht seitlich wegspringen kann – zudem halten die übrigen Federn das Tor weiterhin sicher fest. Für die Sicherheit der Person sorgt eine Abschaltautomatik, die im Idealfalle wartungsfrei ist und dafür bürgt, dass das Schwingtor, sobald es auf ein Hindernis stößt, den Torlaufbetrieb sofort stoppt.

Sicherheit im Sinne von Sachschutz steht auch im Vordergrund, wenn es um das Absperren der Schwingtore geht: Bei horizontaler Verriegelung sollten hier massive Bolzen, die in den Seitenzargen eingebracht sind, für Manipulationssicherheit sorgen – denn nur diese nach dem Tresorprinzip arbeitenden Verriegelungen sind selbst mit Spezialwerkzeug von außen nicht zu erreichen. Auch ein Aufziehen der Unterkante vom Schwingtor ist somit unmöglich. Nicht zuletzt sollte die Verriegelung so beschaffen sein, dass die bodenunabhängig ist, also gegen Verschmutzungen oder Korrosion unempfindlich.

Ein Angebot für Schwingtore oder ein Sektionaltor finden Sie bitte auf den Websites div. Hersteller.


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