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Matratzen Matratzentest

Mit der besten Matratze gesund schlafen

Egal, mit welchen Möbel Ihr Schlafzimmer eingerichtet ist: Guter, erholsamer Schlaf ist das A und O – kein Problem mit der richtigen Matratze. Mit einer passenden Polsterung oder Federung, nicht zu hart oder zu weich, werden Verspannungen von Nacken und Rücken gar nicht erst Thema.

Wonach richtet sich der Härtegrad der Matratze? Hier ist das Körpergewicht des Schläfers entscheidend: Härten starten mit Grad 1 bei maximal 50 kg bis zu Grad 3 für Menschen, bei denen die Waage 90 kg und mehr anzeigt.


Federkern-Matratzen

Atmungsaktiv und mit stabilem, aber flexiblem Innenleben aus Stahlfedern im Rosshaar-, Baumwoll- oder Schaumstoffbett ausgestattet, kann die langlebige, formstabile Federkernmatratze als unangefochtener Klassiker gelten. Modernere Produkte besitzen fünf bis sieben unterschiedliche Komfort-Zonen – von Kopf- bis Fußende (200). Wegen ihrer gute Luftdurchlässigkeit eignet sich die Federkern-Matratze besonders für Menschen, die etwas mehr schwitzen: Feuchtigkeit wird hier an die Außenluft abgegeben, Schimmel hat so keine Chance.

Federkern ist nicht gleich Federkern: Preis-günstigere Bonnell Federkern-Matratzen besitzen einfache, an Gittern befestigte und über Spiralen verknüpfte Federsysteme, Endlos Federkern-Matratzen dagegen verbundene Einzelfedern und Endlosfederkörper.

Beide Matratzen Angebote sind leider nur begrenzt punktelastisch. Nur hochwertige Taschen- oder Tonnentaschen Federkernmatratzen überzeugen mit Federn, die sich in zahlreichen separaten, aber dennoch untereinander verbundenen Stofftaschen befinden - frei im Matratzen-Kern stehend.

Zusammen mit verstellbaren Lattenrosten zeigt sich die Federkern-Matratze leider wenig flexibel. Manche lehnen diesen Matratzen-Typ ab, weil sie Elektrosmoggefahr durch antennenartige Effekte der Federenden befürchten.


Latexmatratze

Latexmatratzen bestehen aus Natur- und Synthetiklatex mit eingearbeiteten Hohlräumen zur Belüftung. Latex passt sich bei allen Liegeveränderungen federnd der Körperkontur an und besitzt unterschiedliche Härte-Zonen.

Woran erkenne ich, ob ich es mit Qualität der Artikel zu tun habe? Hochwertige Latex Matratzen können einen hohen Naturgummianteil (aus dem Saft des Kautschuk Baums) vorweisen, denn Naturlatex sorgt für dauerhaft verlässliche Elastizität. Achten Sie auf Etiketten, die den Naturlatexanteil in Prozent genau ausweisen. Abhängig von Größe und Form der Hohlräume unterscheidet man in Stift- und Kavernen-Latex.

Wo Federkerne passen, punktet die hygienische, staubfreie Latex-Matratze mit entsprechender Elastizität und Temperaturflexibilität. Hier quietscht und knarrt nichts – diese Matratzen (90, 140 x 200) sind komplett geräuschfrei.

Die Kehrseite der Pluspunkte: Nur sehr engstehende Lattenroste sind als Unterlage für den weichen, flexiblen Latex geeignet. Das Raumgewicht dieses Typs liegt, abhängig von der Festigkeit, zwischen 70 und 90 kg pro Kubikmeter: Latexmatratzen sind schwer und ein wenig unhandlich. Und deckt man diesen lichtempfindlichen Naturstoff nicht gut genug ab, neigt er zu Verfärbungen und nimmt langfristig Schaden – auch wenn viele Hersteller inzwischen über spezielle Beimischungen gegensteuern. Bei höherer Feuchtigkeit haben Schimmelpilze Hochkonjunktur, Milbenbefall kann nur über konsequente Pflege und Lüftung der Matratze entgegengewirkt werden.


Kaltschaummatratze

Nach wie vor stehen Schaumstoffmatratzen im Ruf, minderwertigere Billig-Angebote zu sein. Doch in diesem Marktsegment tut sich Einiges: Moderner Schaumstoff (PUR-Kaltschaum-Matratzenkern) ist ebenso formstabil und elastisch wie Latex, aber leichtgewichtig und deutlich handlicher und bei Bedarf klein zusammenfaltbar. Qualitätsunterschiede lassen sich bei der Kaltschaummatratze am Raumgewicht pro Kubikmeter festmachen, wobei hier 45 bis 55 kg als optimal gelten können.

Die Kaltschaummatratze passt sich sehr gut an Körperkonturen und Lattenroste an, ist geräuschfrei und hervorragend punktelastisch. Lästige Milben haben hier kein Interesse. Sein Federungs- wie Rückstellungsverhalten bei Verändern der Schlafposition kann ebenfalls als sehr befriedigend bezeichnet werden.

Minuspunkte dieser Produkte: Schaumstoffmatratzen ziehen den Staub an, lassen kaum Luft durch und enthalten Weichmacher, die diese Matratzen schimmelanfällig machen - von hartnäckigen chemischen Ausdünstungen gar nicht zu reden. Brandhemmende Zusatzstoffe sind nach Ökotex Standard 100 nicht zugelassen: Schaumstoffmatratzen geraten sekundenschnell in Brand. Investieren Sie besser in einen schwerentflammbaren Überzug als Zubehör (90, 100, 140 x 200).


Wassermatratzen

Exklusiv und im Preis etwas teurer: Bequeme, flexible Wassermatratzen, deren Härtegrad durch die Füllmenge bestimmt wird und sich individuell variieren lässt. Viele Bandscheibenpatienten schätzen die ausgezeichnete Druckentlastung dieses Matratzen-Typs, andere stellt die Stützqualität von Wassermatratzen nicht zufrieden: Denn nicht jeder schläft ungestört und behaglichin Betten bei Wellengang und elektrischer Beheizung.


Natur Matratzen

Eine Naturmatratze? Diese Alternativen enthalten unterschiedlichste Naturfaserfüllungen wie Stroh, Rosshaar, Schurwolle, Baumwolle, Kokos oder Torf. Naturmatratzen müssen regelmäßig gelüftet und aufgerollt werden. Gut gepflegt erreichen sie durchaus Lebensalter von über zehn Jahren. Auch danach noch ist eine fachmännische Aufarbeitung imstande, die Lebensdauer dieser natürlichen Auflagen zu verlängern.

Gewusst? Wollmatratzen (z. B. aus Kaschmir), sommerideale, atmungsaktive Rosshaarmatratzen oder auch Leinenfüllungen nehmen die Feuchtigkeit ausgezeichnet auf und geben sie bald an die Raumluft zurück. Füllungen aus Naturseide wärmen im Winter und kühlen im Sommer, während Baumwolle Wärme ableitet und Feuchtigkeit gut aufnimmt.

Doch natürliche Füllungen können noch mehr: Wärmespeichernde Schurwollfüllungen wirken durch ihr Wollfett auf natürliche Weise antibakteriell. Ähnliches gilt für Ingeo, eine Maisfaser mit atmungsaktiven Eigenschaften.

Hersteller innovativer Seashell-Füllungen versprechen besonders gesunden Schlaf. Seashell, eine mit Meeresalgen durchsetzte Cellulose, soll nicht nur antimikrobiell, sondern auch entzündungshemmend und hautschützend wirken.


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