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Dampfduschen

Dampfduschen, die auch als Dampfbäder bezeichnet werden, sind eine Kombination von Sauna und Whirlpool. Wie in einer Sauna reinigt heißer Wasserdampf die Poren der Haut, und die eingebauten Massagedüsen bewirken die Entspannung der Muskulatur, ähnlich wie in einem Whirlpool.

Dieser Luxus, der bislang guten Hotels vorbehalten war, ist nun auch für das heimische Bad erschwinglich geworden. Dampfduschkabinen können in fast jedes Badezimmer eingebaut werden, aber auch im Keller, auf dem Boden oder im Gartenhäuschen. Ein Montageservice montiert das ausgesuchte Modell, auch in Sondergrößen, passgerecht ins Badezimmer.


Die verschiedenen Dampfbad Modelle

Dampfduschen werden für eine und für zwei Personen angeboten und bieten mit luxuriösem Zubehör eine große Auswahl, die keine Wünsche offen lässt. Von der kurzen Dusche bis zum entspannenden Dampfbad sind alle Funktionen möglich. Die Massagedüsen werden mit Aroma-, Klang- und Lichttherapie ergänzt. Fußmassage, Ozondesinfektion, Unterwasserfarblicht, Radio, Telefon, Fernsehen und Heizungsystem sind eine Selbstverständlichkeit.

Die Wellnesskabinen haben unterschiedliche Formen, rund, eckig oder halbrund für eine Ecke angepasst, einige Modelle verfügen über eine Whirlpool Badewanne. Zum einfachen Duschen kann zusätzlich ein Holzboden auf den weißen Acryl-Sanitärboden gelegt werden. Die Verglasung besteht aus Sicherheitsglas und die Armaturen sind aus Chrom. Die Bedienung in der Wellnesskabine erfolgt über Touchscreen.

Dampfduschen bieten die Aromaöltherapie, die auch Aufguss genannt wird. Dank der integrierten Farbtherapie werden Rücken- und Lendenmassagen möglich. Die Tropenregendusche, aus der das Wasser in verschiedenen Farben fließt, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Manche Dampfduschen haben ein besonders schönes Design. Sie sind etwa 1,90 m hoch und werden im Sitzen bedient. Ein sehr wirtschaftlich arbeitender Dampfgenerator sorgt dafür, dass das Klima in der Dusche konstant bleibt. Die Aromatherapie ist integriert und kann mit Kräuterduft oder Ölen befüllt werden.

Dampfduschen sind nicht nur zur Entspannung gedacht, sie machen auch fit und munter. Bis zu acht installierten Düsen, die anatomisch sinnvoll angeordnet sind, bearbeiten den Körper mit kräftigen Wasserstrahlen, die genau eingestellt werden können. Natürlich dürfen Kopf- und Handbrause nicht fehlen, die ebenfalls über unterschiedliche Strahlenarten verfügen. Gewählt werden kann der pulsierende, der perlende Strahl oder der imitierte Regenschauer.


Die gesundheitliche Wirkung der Dampfdusche

Das Dampfbad bewirkt durch die warme, feuchte Luft, ähnlich wie in türkischen Bädern, eine starke Durchblutung des Körpers. Die Innentemperatur erhöht sich bis auf 39,4°C Grad. Wer schon einmal in der Sauna zusätzlich eine „Dampfe“ besuchte, weiß, wie gut der „Nebel“ den Atemwegen tut.

Das Dampfbad belastet den Kreislauf nicht so wie die trockene Luft in der Sauna. Der Blutdruck bleibt stabil. Das gesunde Schwitzen regt den Kreislauf sanft an und macht das Immunsystem widerstandsfähig. Warmer Dampf tut besonders trockener Hau gut.

Ein Gesichtsdampfbad lindert nicht nur Erkältungssymptome wie Schnupfen, entzündete Nasennebenhöhlen und Husten, es verschönert deutlich das Hautbild, weil Dampf hydratisierend wirkt, was übersetzt „aufquellend“ bedeutet und aktiviert den Stoffwechsel.

Warmer Dampf soll auch den Kampf gegen Cellulitis günstig beeinflussen. Experten warnen hier allerdings vor übertriebenem Optimismus und raten eher zur Nahrungskontrolle und Sport. Eine Dampfduschkabine mit einem Massageroller zeigt positive Wirkungen bei Rückenschmerzen. Die Atmung wird tiefer, Verkrampfungen, die zusätzlich Schmerzen verursachen, werden gelöst und die steif gewordenen Muskeln wieder geschmeidig.


Einbaumöglichkeiten von Dampfduschen

Wer sich eine Dampfdusche bestellt, sollte die Türen und eventuell die Treppe ausmessen, um zu klären, ob und wie die gelieferten Teile ins Badezimmer transportiert werden können.

Der Stromanschluss muss 230 Volt sein und über einen Festanschluss in der Wand verfügen. Es ist eine eigene Zuleitung erforderlich, die mit einem 16-20 Ampere Fehlerstromschutzschalter abgesichert sein muss, der bei spätestens 30 Milliampere Fehlerstrom abschaltet, um Menschenleben zu schützen.

Es muss ein Wasseranschluss vorhanden sein. Die Schläuche für kaltes und warmes Wasser sind in der Regel in der Lieferung enthalten. Eine Dampfdusche kann durchaus an einen vorhandenen Durchlauferhitzer angeschlossen werden, wenn er eine Leistung von 24 KW bis 28 KW hat.

Der Abfluss sollte bodenbündig sein, also möglichst nicht an der Wand montiert sein. Die Wellnesskabinen haben normalerweise einen Abfluss von DN 40, das heißt 40 mm Durchmesser. Wer alles selber aufbauen möchte, muss damit rechnen, dass der Gewährleistungsanspruch verloren geht, wenn Teile bei der Montage kaputt gehen.

Bei einer solchen Anschaffung, wie einem „Wellness-Duschtempel“ ist Sparsamkeit beim Aufbau unvernünftig, vernünftig aber ist, mit dem Montageservice einen Kostenvoranschlag auszuhandeln. Die Monteure sind erfahrene Experten und tragen die Verantwortung, wenn Fehler gemacht werden. Der Fachhandwerker sieht sich vor dem Einbau die vorhandenen Anschlüsse an.


Die Wartung und Reinigung von Dampfduschen

Die Dampfdusche sollte je nach Wasserhärte etwa zweimal im Jahr entkalkt werden. Angeblich sind die Duschen leicht zu reinigen und zu pflegen. Manche Modelle haben eine Selbstreinigungsfunktion. Nach dem Dampfbad muss das Badezimmer genauso wie nach dem Duschen und Baden gründlich gelüftet werden, damit sich kein Schimmel entwickeln kann.


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