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Mineralischer Putz – gesundes Wohnen in natürlicher Atmosphäre

Wahrscheinlich sind es die ewigen Sehnsüchte nach fernen, abenteuerlichen Ländern, die Erinnerung an den letzten, viel zu kurzen Sommerurlaub an der Mittelmeerküste oder einfach nur das ausgeglichene und behagliche Ambiente, welches der Verwendung von mineralischen Putzen für den Innen- und Außen-Putz auch in unseren Landen den entscheidenden Anstoss gab.

Das spürbar gesundheitsfördernde Wohnklima Dank der äußerst atmungsaktiven Zusammensetzung der Bestandteile und viele weitere überzeugende Argumente lassen natürliche Mineralputze und –farben immer beliebter werden.

Warme Farbtöne mit südlichem Flair und die Möglichkeit einer abwechslungsreichen, charakterstarken Oberflächengestaltung (fein- bis grobkörnig) sind allein die rein optischen Vorzüge dieser vortrefflichen Putz Variante. Die Vielfalt an Strukturierungsoptionen von Mineralputz garantiert absoluten Blickpunkt-Charakter der Produkte.


Mineralputz Zusammensetzung

Mineralische Putze, die hauptsächlich Sand, Natursteinmehle bzw. feinen Kies oder organische Hilfsstoffe (Granulate) beinhalten, sind frei von Bioziden und enthalten keine Weichmacher, Konservierungsstoffe oder Lösungsmittel, weil nur natürliche Rohstoffe wie Kalk, Gips, Lehm, gebrannter Ton (Schamottemehl), Silikat oder Zement als Bindemittel in Betracht kommen.

Auch Kombinationen aus mehreren dieser Bindemittelstoffe kommen je nach individuellem Verwendungszweck der Putze zum Einsatz. Mineralputze haben keinesfalls nur dekorative Funktion – diese Produkte gelten als schadstofffreie Wand-Beschichtung, die beispielsweise im Innenraum weniger Aufwand bedeutet als das mühselige Anbringen von Tapeten. Besonderheit dieser Produkte: Mineralische Putze gelangen als Trockenmörtel in umweltfreundlicher Verpackung zur Baustelle, werden vorort mit Wasser vermengt und dann unter einfachster Handhabung verarbeitet.

Neben dem Verputzen der Innenwände überzeugen Mineralputze aufgrund der ausgewogenen Zusammensetzung der Anteile natürlicher Elemente auch bei der Verwendung als Außenputz mit einer hohen Lebensdauer und permanenter Stabilität der Farbe – eine optisch ansprechende Haus Fassade mit hochqualitativen Merkmalen entsteht, was längst nicht mehr nur die Mitteleuropäer zu schätzen wissen.

Nicht sehr verwunderlich ist es also, dass dem letztendlich aufgetragenen Oberputz im Innen- sowie im Außenbereich verdienterweise der Wertbegriff Edelputz zugemessen wird.


Edelputz Eigenschaften

Durch die Unabhängigkeit von der Luftfeuchte punkten Edelputze besonders als anstrich- bzw. beschichtungsfreier Wand-Abschluss mit ihren atmungsaktiven Materialeigenschaften, die daraus resultieren, dass sie während des Abbindungs- und Trocknungsprozesses im Putzgefüge kapillare Strukturen aufbauen, welches über ihre Oberfläche eine erhöhte Luftfeuchtigkeit des Raumes spontan aufnimmt und zum passenden Zeitpunkt wieder abgeben kann.

Der ideale Ausgleich von Feuchtigkeitsschwankungen, die generell in jedem Haus bestehen, basiert auf der Tatsache, dass zwischen der Raumluft und der Wand keine absperrende Schicht existiert. Die gefürchteten Schimmelpilze haben in diesem Falle keinerlei Lebensgrundlage. Wohnklima und Luftqualität auf der Grundlage der Edelputze fühlen sich angenehm an und kommen der Gesundheit der Bewohner immens zugute. Die luftgefüllten Makroporen schließen die Luft ein und sorgen bei funktionellem Mischverhältnis der Substanzen für ein bemerkenswertes Wärmedämmvermögen.

Mineralputze sind bei passendem Mischverhältnis der Bindemittel temperaturbeständig, feuchtigkeitsresistent, unempfindlich gegenüber mikrobiologischem Befall und in der Lage, Schadstoffe der Umgebung aufzunehmen und auf diese Weise die Raumluft zu verbessern – diese umfassenden Vorzüge zeigen den hohen ökologischen Wert der bewährten Putz-Art.

Edelputze sind kaum anfällig gegenüber Verschmutzungen, sind äußerst pflegeleicht und schützen vor Schall und Feuchtigkeit. Mineralische Putze für den Ausßenbereich weisen eine hohe Witterungsstabilität auf, schützen das Mauerwerk mit den richtigen Zusätzen (Kalk-Zement-Mischung) vor UV-Strahlung und mechanischen Einflüssen.

Nach Belieben können Dichtungsmittel-Zusätze verarbeitet werden, die dem umweltfreundlichen und traditionellen Mineralputz auch wasserabweisende Eigenschaften zukommen lassen.


Edelputze verarbeiten

Als Fazit kann man ruhigen Gewissens sagen, dass Edelputze nicht nur einen robusten Eindruck machen und jedem Haus – innen sowie außen – einen individuellen Touch verleihen, sondern vor allen Dingen feuchtigkeitsregulierende Aspekte aufweisen, somit ein gesundes Wohnklima ermöglichen und auch auf schwierige Untergründe (selbst auf Platten oder Fliesen) im Innenbereich unkompliziert aufzutragen sind, solange der Untergrund fest, dauerhaft trocken und frei von schädlichem Befall ist.

Er sollte weder verölt oder verstaubt sein und keine wasserabweisenden Eigenschaften besitzen. Wenn diese Gegebenheiten erfüllt sind, kann die Grundierung für den Edelputz aufgetragen (diese von der Zeit her einen Tag lang trocknen lassen), dann der ausgesuchte Dünn-, Spachtel- oder Reibeputz mit kaltem Wasser unkompliziert angerührt und die gewünschten Pigmente der Farbe – falls nicht bereits geschehen – zugesetzt werden. Beim anschließenden Verputzen selbst wird der eigenen Kreativität der gewünschte freie Lauf gelassen, um mit dem Ergebnis vollkommen zufrieden sein zu können.


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