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Qualitätskriterien von Servierwägen

Bis vor wenigen Jahrzehnten gehörte ein Servierwagen nahezu überall zur Grundausstattung eines Haushalts. In der letzten Zeit sind die fahrbaren Wagen für Geschirr, Speisen und andere Kleinigkeiten leider ein wenig aus der Mode gekommen. Dabei sind Servierwagen sehr praktische Haushaltsgegenstände, die sich vielseitig einsetzen lassen und zudem auch noch sehr dekorativ aussehen können.


Servierwagen – praktische und dekorative Haushaltshilfen

Ein Servierwagen besteht in der Regel aus einem Gestell, auf dem zwei oder mehr Ablagen und je nach Modell auch Schubladen in unterschiedlichen Höhen angebracht sind. Das Gerüst ist mit Rädern versehen, sodass es sich leicht bewegen lässt. Es gibt Servierwägen, die mit vier Rädern oder mit zwei Rädern und zwei Stellfüßen ausgestattet sind und sogar durch eine Feststellbremse das Wegrollen auf unebenen Flächen verhindern.

Manchmal ist ein Griff zum leichteren Schieben angebracht, andere Servierwagen ähneln in ihrer Form eher einem Regal auf Rädern. Einfache Modelle lassen sich nach Gebrauch zusammenklappen und platzsparend in die Ecke stellen.

Exklusivere Servierwagen verfügen neben Schubladen, über feste Arbeitsplatten für kleine Küchenarbeiten oder spezielle Einsätze für Flaschen und Gläser. Eine Umrandung schützt Gläser, Flaschen oder Bestecke während der Fahrt herunterzufallen. Die Grundform des Servierwagens kann quadratisch, rechteckig, rund oder oval gehalten sein. Damit lassen sich die praktischen Helfer auf den individuellen Wohnstil abstimmen, zumal die Servierwagen auch in den unterschiedlichsten Variationen und Materialien erhältlich sind.


Servierwagen in unterschiedlichsten Materialien erhältlich

Der traditionelle Servierwagen, wie ihn schon die Großmütter nutzten, ist aus Holz gearbeitet. Dabei können sowohl Nadelhölzer als auch Edelhölzer wie Teak oder Mahagoni verarbeitet sein. Leicht und beschwingt wirken modernere Servierwagen aus Rattan. Neben Vollholz-Wagen gibt es Modelle, deren Gestelle aus Metall gefertigt und dadurch allgemein etwas stabiler sind.

Die Ablageplatten bestehen bei einfachen Ausführungen aus Kunststoff, bei hochwertigen Servierwagen aus poliertem oder gestrichenem Holz oder aus einem schmiedeeisernen Geflecht. Auch Glasplatten oder Flächen und Gerüste aus Chrom erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Zu einer rustikalen Einrichtung passen Servierwagen aus dunklem Holz oder mit gekachelten Ablageflächen besonders gut. Modelle aus weißgestrichenem Holz, hellem Kunststoff, leichtem Rattan oder mit Glasplatten harmonieren dagegen vor allem mit einem modernen Einrichtungsstil.


Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Servierwagens

Wie der Name schon sagt, werden die Wagen in erster Linie zum Servieren bei Tisch eingesetzt. Es lassen sich darauf beispielsweise Geschirr, Gläser und Bestecke für alle Anwesenden transportieren. Auch die fertig angerichteten Gerichte können mit einem Servierwagen von der Küche direkt an den Esstisch geschoben werden. Das erspart eine Menge Lauferei.

Praktisch sind Servierwagen auch als Beistelltisch, wenn auf der eigentlichen Tafel nicht genug Platz für alle Speisen ist. Weitere Möglichkeiten für den Einsatz sind gemütliche Abende am Kamin oder auf der Terrasse. Dann lassen sich auf den Ablagen Weinkühler, Gläser oder Knabbereien in Nähe des Sitzplatzes abstellen. Bei Grillfesten leistet der Servierwagen gute Dienste, denn darauf finden Platten mit dem vorbereiteten Grillgut, Salate oder Getränke Platz.

Sehr dekorativ wirken die praktischen Haushaltshelfer als Beistelltischchen neben dem Lesesessel oder als mobiles Blumentischchen. Durch seine Räder steht der Servierwagen niemals im Weg, sondern kann bei Bedarf einfach beiseitegeschoben werden.


Worauf ist beim Servierwagen Kauf zu achten?

Je nachdem, wofür der mobile Servierwagen genutzt werden soll, gibt es einige Kriterien, auf die beim Kauf geachtet werden sollte. Dient er in erster Linie als Beistelltisch im Esszimmer, reichen kleine Rollen völlig aus. Wird der Servierwagen aber auch auf unebenem Untergrund wie beispielsweise auf Terrassen oder im Garten genutzt, sind große Räder vorteilhafter. Der Wagen lässt sich damit leichter schieben und das darauf stehende Geschirr kommt nicht so schnell ins Rutschen.

Meist sind die Ränder mit einer Gummibeschichtung versehen, die ein schonendes Bewegen auf dem Boden ermöglicht. Auf Parkett oder empfindlichen Böden kann die Gummibereifung allerdings hässliche Spuren hinterlassen. Für diese Fälle sollten andere Räder gewählt werden.

Ein Handgriff erleichtert das Schieben des vollbeladenen Servierwagens. Ist er in Griffhöhe angebracht, muss der Servierwagen nicht in gebückter Haltung geschoben werden. Wird er häufig im Außenbereich verwendet, sind wetterfeste Gestelle und abwaschbare Platten vorteilhaft. Kunststoff ist nicht ideal, wenn der Servierwagen neben dem Grill oder einem Lagerfeuer steht.

Ein guter Servierwagen sollte möglichst pflegeleicht sein, damit verschüttete Getränke oder Fettflecken problemlos entfernt werden können. Wird der Wagen häufig oder für schweres Geschirr genutzt, kann sich die Anschaffung eines Servierwagens für gastronomische Betriebe lohnen. Diese Modelle sind mit zusätzlichen praktischen Accessoires ausgestattet und wesentlich robuster gearbeitet.


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