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Gas Anbieter wechseln

Gasanbieter wechseln in Deutschland

Der rasante Anstieg der Energiekosten in Deutschland - sowohl für Gas wie auch für Strom - zwingt viele Verbraucher dazu, über Einsparmaßnahmen nachzudenken und Tarife der Anbieter zu vergleichen. Die Suche nach einem preiswerteren Gasanbieter kann eine dieser Maßnahmen sein. Durch den Wechsel zu einem anderen Versorger lassen sich - in Abhänigkeit vom Gasverbrauch - mitunter mehrere Hundert Euro im Jahr sparen – ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Der Gasanbieterwechsel in Deutschland lässt sich schnell und unproblematisch durchführen, wenn der Kunde ein paar Kleinigkeiten beachtet.


Gas Wechsel schnell und einfach durchgeführt

Seit der Liberalisierung des Gas-Marktes ist kein Verbraucher mehr gezwungen, bei seinem bisherigen Gasanbieter auszuharren und jede Erhöhung der Gastarife hinnehmen zu müssen. Der Zahl der Gaslieferanten hat sich der Marktöffnung sprunghaft vergrößert. Wenn auch nicht jeder Gasanbieter in jede Region Deutschlands liefert, so ist doch die Auswahl noch immer sehr groß.

Probleme treten bei einem Wechsel selten auf. Der Gasanbieterwechsel ist im Grunde genommen ein rein formaler Akt auf dem Papier, von dem der Kunde nichts weiter merkt. Nur die Abrechnung am Jahresende fällt im günstigsten Fall um einiges niedriger aus. Baumaßnahmen in der Wohnung sind nicht notwendig, weder muss der Zähler ausgetauscht noch müssen Arbeiten an den Leitungen durchgeführt werden.


Günstigeren Gasanbieter durch Vergleich ermitteln

Ob der Verbraucher zu hohe Gaspreise bezahlt, lässt sich einfach ermitteln. Gibt er die notwendigen Daten wie die Postleitzahl und den Jahresverbrauch in einen Gas-Vergleichsrechner ein, so wird ihm eine Liste der günstigsten Anbieter gezeigt.

Ist der eigene Versorger nicht darunter, sollte so schnell wie möglich ein Gasanbieter Wechsel in die Wege geleitet werden. Dabei sollte nicht nur auf die Gaspreise geachtet werden. Auch die Laufzeiten können sehr wichtig sein. Je kürzer die Vertragszeit ist, desto eher kann der Kunde auf neue Preisentwicklungen am Gas-Markt reagieren.

Andererseits bietet bei einer längeren Laufzeit die dann häufig gewährte Preisgarantie die Sicherheit, dass innerhalb des Bezugszeitraums der Preis nicht steigen wird. Der Kunde muss vergleichen, welche Variante für ihn günstiger ist.

Meist lassen sich die Antragsformulare aus dem Internet (DSL) herunterladen, ausfüllen und an den neuen Gasanbieter senden. Der übernimmt dann alle mit einem Gas Wechsel anstehenden Aufgaben. Auch um die Kündigung des alten Liefervertrages muss sich der Kunde in der Regel nicht kümmern. Allerdings ist ein Blick in die Unterlagen sinnvoll, um herauszufinden, wie lang die Kündigungsfristen sind und wie lange der alte Vertrag noch läuft.

Da die Bearbeitungszeiten von Neuanträgen bei den meisten Gasversorgern derzeit zwischen vier und sechs Wochen betragen, besteht die Gefahr, dass Kündigungsfristen verstreichen können. Wenn die Laufzeit nur noch sehr kurz ist, könnte es für den neuen Gasanbieter zu knapp werden, den alten Vertrag rechtzeitig zu kündigen. In diesem Fall sollte der Verbraucher die Kündigung sicherheitshalber selbst vornehmen, damit die Fristen gewahrt bleiben.


Sonderkündigungsrecht nutzen

Häufig läuft der alte Vertrag noch eine ganze Weile. Auch in solchen Fällen gibt es dann eine Möglichkeit, den Liefervertrag vorzeitig zu kündigen, wenn der bisherige Gasversorger seine Gas Tarife anhebt. Dem Verbraucher steht dann nämlich ein Sonderkündigungsrecht zu. Allerdings sind die Kündigungsfristen sehr kurz bemessen.

Wie lang sie genau sind, muss der Gasanbieter seinem Kunden in dem Schreiben mit der Ankündigung der Erhöhung der Gas Tarife mitteilen. Vierzehn Tage nach dem Zugang des Schreibens hat dieser meist Zeit, den alten Vertrag zu kündigen. Hier muss also schnell gehandelt und die Kündigung selbst vorgenommen werden. Anderenfalls ist der Kunde für eine weitere Laufzeit an den alten Gaslieferanten gebunden.


Hilfe bei Problemen durch die Bundesnetzagentur

Gelegentlich kommt es beim Gasanbieter Wechseln zu Problemen, weil der neue Versorger nicht reagiert oder zu lange braucht, um den Gas Wechsel durchzuführen, oder weil der alte Gaslieferant die Kündigung nicht anerkennt. Der Kunde braucht aber nicht zu befürchten, dass er plötzlich ohne Gas dasteht. Der örtliche Versorger stellt die Gaslieferungen über das Leitungssystem sicher, allerdings zu den häufig hohen Kosten des Grundversorgungstarifs.

Sind die Probleme nicht zu beheben, haben alle Verbraucher die Möglichkeit, sich an die Bundesnetzagentur zu wenden. Die Agentur stellt auf ihren Seiten ein Formular zur Verfügung, mit dem der Kunde seine Beschwerden oder Probleme beim Gasanbieter Wechseln schildern kann. Das Formular wird online (DSL) im Internet ausgefüllt und ausgedruckt per Post oder Fax an die Agentur verschickt. Die Bundesagentur bemüht sich dann, zwischen den Anbietern und dem Verbraucher zu vermitteln und einen reibungslosen Ablauf des Gasanbieterwechsels sicherzustellen.

Der Gasanbieterwechsel in Deutschland verläuft in den allermeisten Fällen jedoch völlig problemlos. Alle Gaskunden sollten deshalb über einen Wechsel zu einem preiswerteren Anbieter mit günstigeren Konditionen nachdenken. Der Haushaltskasse hilft ein Vergleich der Gastarife in Abhängigkeit vom Gasverbrauch Geld sparen.


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