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Energieeffizente Haushaltsgeräte leisten mehr und verbrauchen weniger

Energiesparen beginnt in den eigenen vier Wänden. Für bis zu 45 Prozent des Stromverbrauchs sind Haushaltsgeräte verantwortlich. Hocheffiziente Technik spart, verglichen mit Weißer Ware mit Kaufdatum 1998, über 70 Prozent der Energiekosten. Doch noch mehr: Moderne Geräte leisten ihren Beitrag zum Klimaschutz, denn der Klimawandel geht zu einem erheblichen Teil auf das Konto klimaschädlichen, bei der Energieerzeugung anfallenden Kohlendioxids.

Nicht alle Arten von Haushaltsgeräten tragen das EU-Label. Energieeffizienzklassen wurden festgelegt für:


Energieeffizienzklasse

Wie viel Energie verbrauchen meine Haushaltsgeräte im Durchschnitt? Sind Kühlschrank, Spülmaschine, Waschmaschinen oder Wäschetrockner energieeffiziente Sparer oder Stromfresser? Seit 1997 zeigt das EU-Label für Energieeffizienzklassen (EEI-Klassen) beim Kauf genau, welche neue Geräte die Nase vorn haben: Oben erscheint die Energieeffizienzklasse, darunter der Energieverbrauch / Stromverbrauch in kW/h.

Die Top Energieeffizienzklasse A sticht optisch durch grüne Kennzeichnung hervor, beim Schlusslicht der Energieeffizienzklassen G sieht der Verbraucher beim Kauf entsprechend rot. 2003 brachte eine weitere Ausdifferenzierung in die Energieeffizienzklassen A+ und A++ - verglichen mit Klasse A benötigen A++ Geräte fast 50 Prozent, A+ Geräte immerhin noch 25 Prozent weniger Energie, bei deutlich besserer Leistung.

Die direkt am Gerät angebrachte Bewertungsskala gibt außerdem Informationen zu weiteren Geräteeigenschaften wie:

Die Ausgangsbasis: Genormte EU-Geräteprogramme für jeden Gerätetyp


Energie Effizienz von Elektrogeräten

Hinsichtlich der Geschirrspüler hat sich die EU ein genormtes Programm mit empfohlenem Strom- und Wasserverbrauch sowie idealer Reinigungs- und Trocknungswirkung ausgedacht – Basis für einen Energieeffizienz Vergleich aller am Markt erhältlichen Geräte, auch Angaben zur Betriebslautstärke in dB fehlen nicht.

Das Energielabel am Elektrobackofen zeigt genau: Habe ich es mit Umluft zu tun? Oder einer konventionellen Beheizungsform? Und wie viel Energie verbrauchen einzelne Herde pro Jahr oder im Standby-Modus? Auch der Nutzinhalt von Heißluftherden in Litern, orientiert am Volumen der Backröhre von klein (bis 35 Liter) bis groß (65 Liter und mehr) plus Garzeit sind hier angegeben.

Leuchtmittel wie etwa Leuchtstofflampen mit Vorschalttechnik beispielsweise sind ebenfalls speziellen EEI-Klassen wie A1, A2, A3, B1, B2, C und D zugeordnet – je nach auftretender Verlusthöhe.

Eine neue Waschmaschine muss her? Ein durchaus bezahlbares Modell der Energieeffizienzklasse A verbraucht pro kg Wäsche unter 0,19 kWh. Auch hier entwickelte die EU ein genormtes Basisprogramm: Gewaschen wurde reine Baumwolle, bei 60 Grad. Das Energielabel weist das maximale Füllgewicht aus – vertrauen Sie darauf, indem Sie die Trommel immer möglichst voll beladen (und ein Energiesparprogramm fahren).

Ausgewählte Geräte besitzen darüber hinaus eine Mengenautomatik und reagieren per Fuzzy-Logic: Sensoren melden der Waschmaschine, wie schwer sie aktuell beladen ist – das Gerät stellt die zu erwärmende Wassermenge entsprechend ein. Und wer kein Geld buchstäblich verschleudern will, erkennt schleudereffiziente A-Klasse-Geräte ebenfalls sofort am Energielabel: Höhere Schleuderklassen bedeuten weniger Restfeuchtigkeit.

Die Waschmaschine an die Warmwasserleitung anschließen? Mit bestimmten Waschmaschinen kein Thema; auch über solche Extras informiert das EU-Label. Ergänzend helfen A-Klasse-Trockner mit Wärmepumpe und Feuchtigkeitssensor sparen: Ist die gewählte Trocknungsstufe erreicht, schalten sie automatisch ab.


Wie Sie Energie Sparen

Ein A++ Gerät anschaffen – löblich, aber Sie können die Energieeffizienz ihrer Elektrogeräte noch toppen, nicht nur, indem Sie Energiesparprogramme - auch Intelligent- oder ECO-Programme genannt – nutzen. Ein Beispiel: Ein Kühlgerät an kühlem, luftigen Standort, regelmäßig an der Rückseite entstaubt, freut die Haushaltskasse: Schon ein Absenken der Raumtemperatur um 1 Grad spart um 6 Prozent Strom bei Kühlschränken und etwa 3 Prozent bei Gefriergeräte.

Auch intakte Türdichtungen sorgen dafür, dass keine wertvolle Energie verloren geht. Daneben besitzen A++ Geräte meist eine No-Frost-Funktion, die Eisbildung komplett verhindert: Sie verbraucht zwar zusätzlichen Strom, macht aber durchaus Sinn, wenn Sie die Kühlschranktür oft öffnen - und so vermehrt Feuchtigkeit eintritt.

Gewusst? Kochstellen tragen das EU-Label (noch) nicht. Das Glaskeramik-Kochfeld punktet dennoch: Deutlich nutzungsfreundlicher, ist es auch noch energieeffizienter als eine Kochmulde mit Platten aus Gusseisen. Induktionsherde setzen noch einen drauf: Sie sparen im Vergleich zur Gusseisen-Konkurrenz über 40 Prozent Energie ein.

Klimagerät und Energieeffizienz? Diese Klimaoptimierer sind leider als Stromfresser verschrien. Dennoch hilft ein Blick auf das EU-Label auch hier, beim Klimatisieren einen kühlen Kopf zu bewahren: A-Klasse Klimageräte mit Kühlleistungen von unter 12kW verbrauchen im Vergleich zu C-Geräten fast ein Fünftel weniger.


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