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Efeu Kletterpflanze

Kletterpflanzen - Dekoratives Immergrün und mehr

Unwiderstehlich: Kletterpflanzen, die mit ihrem abwechslungsreich leuchtenden, üppig sprießenden Blattwerk, aparten Zierfrüchten und farbiger Blütenpracht versteckte Gartenpavillons gestalten, kleine Innenhöfe und Balkone beleben sowie Zäune und Mauerwerk mit sattem Grün ausstatten.

Mehrjährige Kletterpflanzen filtern heiße Sonne wie lästigen Straßenstaub und dämpfen den Lärm – für attraktive Rückzugsorte von Entspannung und Erholung.


Efeu

Mehr als eine Friedhofspflanze: Efeu, die Kletterpflanze Nummer Eins. Efeu bevorzugt vollsonnige bis halbschattige Standorte und humöse, sehr feuchte Böden. Im gemäßigten Klima glänzend immergrün oder bunt panaschiert, erklimmt er mit hartnäckigen Haftwurzeln unterschiedlichste Untergründe. Duftende Blüten locken bis in den Oktober Bienen an, die (für den Menschen giftigen) Früchte im Winter viele Vögel.

Rankhilfen und Absturzsicherungen verhindern, dass starker Sturm komplette Mattenbereiche von der Hauswand löst. Efeu wächst lichtfliehend und verursacht leider Bauschäden durch in Putz eingewachsene Ranken: Rückschnitte sind jederzeit machbar und häufig nötig.

Nach Entfernen verbliebene Haftwurzeln müssen aufwändig abgeflammt werden: Bringen Sie rechtzeitig wuchshindernde, horizontale Klettersperren wie Simse oder Bleche an. Ohne regelmäßigen Freischnitte der Dachbereiche hebt Efeu Dachziegeln an und verstopft die Fallrohre. Weiterwachsen nach oben nicht möglich? Efeu bildet seine Altersform Arborescens mit ovalen, zugespitzten Blättern aus.


Geißblatt

Immergrünes Geißblatt (z. B. Lonicera henryi) bzw. Jelängerjelieber oder Heckenkirsche wachsen üppig, buschig und im Kübel auf bis zu vier Meter Höhe ohne – abgesehen von vertikalen, gefächerten Kletterhilfen - größere Pflegeansprüche zu stellen.

Setzen Sie diese mehrjährige Kletterpflanze in einem guten Meter Abstand im Halbschatten. Achten Sie auf allzeit bedeckte Wurzeln, etwa durch Bodendecker. Das Geißblatt zieht nährstoffreiche, feuchte Böden vor, reagiert aber auf Staunässe wie Trockenheit allergisch.

Von Mai bis Oktober (je nach Sorte) überrascht das Geißblatt mit trompetenartigen rotgelben, rosafarbenen oder weißgelben Blüten und blauschwarzen oder rötlichen, schwachgiftigen Beeren. Geißblatt rollt zum Winter seine Blätter ein, um sie schließlich abzuwerfen und im Frühjahr frisch auszutreiben. Sehr positiv: Notwendige Rückschnitte hinterlassen keinerlei Wurzelspuren am Haus.


Kletterhortensien

Auch Kletterhortensien (Hydrangea petiolaris) lieben halbschattige Standorte, akzeptieren aber auch sonnige oder schattige Plätze. Als kräftige Solitärgehölze benötigen sie sehr feuchte, lehmig-sandige Böden.

Diese Kletterpflanze setzt seine robusten Haftwurzeln an breite Baumstämme und hohe Mauern, um diese schließlich zu übertreffen: Nicht zurückgeschnitten, werden hier problemlos Höhen von zehn Metern erreicht.

Verbessern Sie die Statik, indem Sie Ihrer üppigen Kletterpflanze stabile Rankhilfen anbieten. Gärtnergeduld wird nach drei Jahren Wartezeit belohnt: Von Juni bis August erscheinen weiße, dezent duftende Blütenschirme. Der Herbst färbt das dunkelgrün glänzende, herzförmige Blattwerk strahlend gelb, knorrige Triebe der frostharten Kletterhortensien sind attraktive Winter-Blickfänge.


Schlingknöterich

Der rasant wachsende Schlingknöterich (Polygonum aubertii) toppt die Wuchshöhe der Hortensie: An stabilem Drahtgeflecht oder Spalier in Vollsonne oder Halbschatten rankt er über zwanzig Meter hoch auf, ohne optisch zu erdrücken und präsentiert von Juli bis September ein duftiges Meer weißer Blüten und feingefiederter, hellgrüner Blätter.

Mehr als feuchten, nährstoffreichen Boden verlangt diese winterharte Kletterpflanze, die im ausgehenden Winter zu stutzen ist, nicht: Mit Vorliebe umschlingt er Fallrohre oder Blitzableiter, bei beachtlicher Stammbildung.


Kriechspindel

Kriechspindeln haben es nicht eilig: Nicht höher als bis auf einen Meter kletternd, prunkt diese buschige Kletterpflanze mit gelbbuntem, ledrigem Blattwerk, das sich gegen Winter rosig verfärbt und bei Wassermangel zuweilen abgeworfen wird.

Kriechspindeln sind ideal zur Begrünung von Wandsockeln und ersetzen bauschädigenden Efeu. Rankhilfen sind verzichtbar, Knetwachs zum Anheften der Triebe aber zu empfehlen. Die Kriechspindel blüht ab Juli mit unprätentiösen, gelbe Trugdolden – vorausgesetzt, es handelt sich um sonnenverwöhnte, ältere Pflanzen.

Alle Kriechspindeln schätzen vollsonnige bis halbschattige Standorte mit feuchtem, nicht verdichtetem Boden - bis in den Winter hinein. Als echter Bodendecker etwas kletterfaul, ist die Kriechspindel ansonsten alles andere als harmlos: Alle Pflanzenteile sind hochgiftig.


Hopfen

Führend unter den Kletter- und Kübelpflanzen: Dekorativer, rechtswindender Hopfen (Humulus lupulus) mit hübschen Dolden (ab August) und rau behaarten, gezackten Blättern windet sich elegant um Rankhilfen wie Laternen und gilt als idealer Verschattungshelfer und Pergolenbegrüner. Die Kletterhaare dieser Staude finden problemlos Halt auf Rinden, fremdem Blattwerk oder rauem Holz.

Hopfen liebt humosen Boden. Stickstoffdünger erleichtert den Start ins Frühjahr und hilft, Höhen von bis zu sechs Metern zu erreichen. Die Vegetationsperiode endet früh: Länger als bis Ende August, maximal Oktober hält der Hopfen nicht durch. Alles Oberirdische der Kletterpflanze fiel dem Winterfrost zum Opfer? Seien Sie unbesorgt, Hopfen treibt jedes Frühjahr auf Neue aus.


Jungfernrebe

Die beste Zeit des schnellwachsenden Wilden Weins (der Jungfernrebe) ist der Herbst: Ausladendes Blattwerk schimmert in lebendigen Farbschattierungen von Hellorange über leuchtend Rot bis Purpur. Einige Weinsorten bilden Ziertrauben aus, die zahlreiche Vögel anlocken.

Zwei Hauptsorten bilden der fünflappige amerikanische Parthenocissus Quinquefolia und der dreilappige japanische Parthenocissus Tricuspidata. Letzterer bildet etliche Haftscheiben aus und wächst fächerartig. Wilder Wein gilt als robust und windverträglich – ein hervorragender Sichtschutz für Zaun, Carport oder Pergola. An der Fassade ist er für eine einfache Kletterhilfe dankbar. Überraschend anspruchslos, begnügt sich diese Kletterpflanze mit fast jeder Art von Gartenboden.


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