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Kinderzimmer nach Feng Shui

Feng Shui schafft gesunde Wohlfühl-Lebensräume, in denen individuelles Spielen, Lernen und Entspannen in gelassener Harmonie möglich wird. So lässt sich die Entwicklung des Kindes optimal unterstützen.

Die optimale Ausrichtung des Kinderzimmers: Nach Südosten oder Westen. So flutet vormittags wie nachmittags genügend Sonnenlicht in das Zimmer. Licht als lebendiges Yang kommt dem Bewegungsdrang sich permanent entwickelnder Kinder entgegen. Das Feng Shui Kinderzimmer ist in besonderem Maße hell und freundlich, aber dynamisch und möglichst großzügig gestaltet.


Feng Shui Grundkonzeption

Viel zu oft ist das Kinderzimmer mit seiner multifunktionalen Bedeutung leider der kleinste Raum der Wohnung – ein Paradoxon. Feng Shui räumt mit dieser verkrusteten Vorstellung auf und Sie können dies auch tun. Manche Wohnsituationen lassen wenig Spielraum: Hier erhalten gemeinsam wohnende Geschwisterkinder eigene Rückzugsbereiche – über Raumteiler aus natürlichen, unbehandelten Materialien, die auch als leichte Stoffbahnen von der Zimmer-Decke hängen dürfen und für wichtige Privatsphäre sorgen.

Das Feng Shui Kinderzimmer legt Wert auf flexibles Mobiliar ohne scharfe Kanten und Ecken, das vom Kind in Eigenregie unkompliziert verrückt werden kann. Setzen Sie Ihr Kind nicht den Energien gebrauchter Möbel-Stücke wie antiken Familienerbstücken aus. Schaffen Sie immer Neues an, das ausreichend Bewegungsfreiheit im Raum zulässt.

Sicherheit bedeutet immer Verzicht auf plötzlich aufschnappende Türen oder eingebaute Glasscheiben und hat nicht nur faktische, sondern prominent emotionale Aspekte: Durchgangsräume lassen wichtige Geborgenheit vermissen; echte eigene Reiche kindlichen Rückzugs sehen anders aus. Hier ist Platz für Spielideen und Experimente (wie z. B. Höhlen).


Feng Shui Raumgestaltung - Tipps

Feng Shui Wandgestaltung trennt in klar erkennbare Spiel-, Schlaf- und Lernbereiche: Wild und bunt (nicht zu viel aufregendes Rot), wo gespielt wird, pastell-farben, unaufdringlich leicht oder beruhigend gedeckt, wo geschlafen wird. Dunklere, kühlere Räume profitieren von wärmeren, kräftigeren Farben.
Bodenbeläge im Kinderzimmer sind robust, pflegeleicht und gleichzeitig weich und schalldämpfend (wie z. B. Korkböden). Ein oder zwei durch das Kind versorgte Zimmerpflanzen beleben den Raum.


Schlafen nach Feng Shui

Horizontale Linien auf der Höhe von Kinder-Köpfen begrenzen Entfaltung und Horizont: Verzichten Sie auf Regalbretter über Bett-Kopfenden (die immer an die Wand gehören) und verhüllen Sie Balken oder Dachschrägen mit leichten Stoffen. Überladende Deko im Blickfeld des kleinen Kindes muss umziehen, Nachttischlampen und Nachtlichter dürfen stehen bleiben. Ansonsten gehören Elektrogeräte nicht in ein Feng Shui Kinderzimmer – leichter gesagt, als getan. Netzfreischalter gegen Elektrosmog könnten ein Kompromiss sein.

Unter vielen Betten herrscht außerdem echtes Räuberhöhlen-Chaos. Feng Shui macht Schluss mit dieser Art von Stauraum und plädiert für einen sauberen, freibleibenden Boden unter dem Schlafplatz. Ganz gleich, ob traditionelles Bett-Modell oder modernes Hochbett – Gegenstände oder Arbeitsplätze darunter blockieren bzw. stauen die Energie und müssen verschwinden.


Arbeiten nach Feng Shui

Wie sieht der optimale Arbeitsplatz für Kinder nach Feng Shui aus? Der Rücken zeigt zur Wand, Tür und Fenster liegen im Blick des Kindes. Gegenüber an der Wand darf ein Lieblingsbild motivierend unterstützen.

Fragen Sie Ihr Kind hier nach seinem Bauchgefühl: Wo möchte ich am Schreibtisch sitzen und wie? Viele Kinder entscheiden sich spontan für einen sicheren Platz. Sitzen am Schreibtisch mit dem Rücken zu Raum und Tür gehört nach Feng Shui nicht dazu.
Am besten arbeitet es sich bei Tageslicht – etwa durch ein großes Dachfenster. Ansonsten darf elektrisches Licht aus Wandleuchten energie-verstärkend in Richtung Zimmerdecke fluten.


Feng-Shui wächst mit

Kindergartenkinder werden Schüler, dann Teenager. Da kann es nicht schaden, die Einrichtung gemeinsam und alle paar Jahre einer konzeptionellem Prüfung zu unterziehen: Auch aus Tapeten, Bodenbelägen und Regalen kann das Kind herauswachsen, oder? Und Teenager spielen nicht, und wenn doch, am Computer. Kinder-Spielbereiche werden zu Kommunikationsecken mit bequemen Sitzgelegenheiten wie Sitzsäcken plus Beistelltisch.

Werfen Sie gemeinsam auch Ballast ab. Babyspielzeug oder Bilderbücher verstopfen wichtigen Stauraum – raus damit. Was bleibt, will praktisch und durchdacht aufbewahrt sein. Alles Offene macht das Zimmer unruhig; entscheiden Sie sich besser für geschlossene Kommoden und Schränke. Offene Regale lassen sich durch Boxen und Körbe in klar gegliederte Systeme verwandeln.

Nach einem abendlichen Aufräumritual schlüpft Ihr Kind beruhigt unter die Bettdecke seines gemütlichen, geordneten und gepflegten Zimmers. Vermeiden Sie während der Nacht zu schnell fließendes Chi, indem Sie die Fenster mit leichten Vorhängen oder Rouleaus abdecken.


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